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title: Orchestrierung
group: infrastructure
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tags: [automation, devops, cloud]
vendors: [vmware, morpheus, microsoft]
summary: Automatisiert wird nicht erst, was oft läuft. Gerade der seltene Ablauf ist der fehleranfällige, weil ihn niemand mehr im Kopf hat.
photoNeed: "Infrastructure work in progress at a customer site or in our lab: hands on hardware, a rack door open, a screen mid-configuration"
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## Die gängige Annahme, und warum sie nicht stimmt

Viele Unternehmen automatisieren erst, wenn ein Prozess ständig läuft. Wir sehen das
anders, und zwar aus einem konkreten Grund.

Ein Ablauf, der zweimal im Jahr vorkommt, ist der fehleranfälligste. Er braucht jedes Mal
Wissen, das niemand präsent hat, es wird jedes Mal neu nachgeschlagen, und jedes Mal
verschieden gemacht. Genau dort holt Automatisierung am meisten heraus: nicht bei der
Zeitersparnis, sondern bei der Wiederholbarkeit.

## Was das umfasst

Bereitstellung von virtuellen Maschinen und Containern, Prozesse rund um den Betrieb, und
die Anbindung der gängigen Public Clouds: Azure, AWS, Google Cloud, IBM Cloud.

Damit lässt sich zentral verwalten, was sonst in mehreren Konsolen liegt, die Kosten
bleiben im Blick, und die Frage, wo eine Last am günstigsten läuft, wird beantwortbar statt
geschätzt.

## Worauf zu achten ist

Automatisierung bildet die Prozesse ab, die es gibt. Wo keine Regel existiert, macht sie
deren Fehlen sichtbar. Das ist der unbequeme Teil einer Einführung und zugleich der
nützlichste: Die Entscheidungen fallen im Betriebskonzept, nicht im Werkzeug.
